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HSP Tipps

Tipps für Hochsensible

Wenn Sie hochsensibel sind, müssen Sie oft mit Aussagen von weniger sensiblen Personen leben, die eine derartige Reizüberflutung nicht nachvollziehen können. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie sich eingeschränkt outen. Das heißt, Sie sollten Ihre Situation aktiv gestalten. Beispielsweise können Sie sich einige unterstützende Sätze zurechtlegen:

• Ich lege jetzt viel Wert darauf, mich auf diese Arbeit besonders zu konzentrieren. Deshalb schließe ich die Tür.
• Ich habe selber noch so viel Arbeit auf meinem Schreibtisch – zu einem anderen Zeitpunkt helfe ich Ihnen gern.
• Ich nutze einen Teil der Mittagspause gern, um an die frische Luft zu kommen. (Thema Abgrenzung – kurze Erholungspause finden)
• Ich möchte das hier gern abschließen, ich verschaffe mir später einen Überblick.

Senden Sie klare Botschaften an Ihre Kollegen aus – damit wird beiden Seiten geholfen:

• Mein Kopf ist gerade mit anderen Details gefüllt. Bis wann soll ich mich dennoch mit diesem Bereich direkt beschäftigen?
• Ich kann an einem ruhigeren Arbeitsplatz konzentrierter arbeiten, können wir hier Rahmenbedingungen verändern?
• Das Licht in unseren Büros macht müde. Gibt es hierfür eine bessere Variante?
• Wenn wir folgende Arbeitsabläufe verändern, könnte es allen dienen. Besteht hier die Möglichkeit der Überprüfung?

Zeigen Sie konsequent Ihre Grenzen auf!

Entwickeln Sie ein gutes Gespür für Ihren Körper. Er gibt Ihnen Hinweise auf Überforderung, notwendige Veränderungen und überschrittene Grenzen.
Das Überprüfen von Arbeitsbereichen und Rahmenbedingungen kann hilfreich sein:

• Herrscht in Ihrem Büro Dauerberieselung durch das Radio?
• Ist Ihre Kantine sehr laut?
• Wäre die Geruchsbelästigung des Kopierers an einem anderen Standort erträglicher?
• Können Sie in einen Arbeitsbereich wechseln, der geringerer Kontrolle unterliegt?
• Gibt es Rückzugsmöglichkeiten für besonders anspruchsvolle Arbeiten?
• Sind flexiblere Arbeitszeiten (z. B. morgens früher beginnen denkbar) möglich?
• Kann die Zugluft / Klimaanlage besser reguliert werden?
• Stören Kollegen ständig Ihre Arbeitsprozesse?
• Setzen sich Kollegen übermäßig in Szene?
• Werden Sie übergangen?

Entwickeln Sie ein gesundes Zeitmanagement

• Halten Sie Ordnung an Ihrem Arbeitsplatz, das verschafft Ihnen einen besseren Überblick!
• Arbeiten Sie mit Prioritätenlisten.
• Verplanen Sie nur 60 Prozent des Tages. Die restliche Zeit nehmen oft unvorhergesehene Dinge („Notfälle“) ein.

Finden Sie ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Innen- und Außenwelt

• Machen Sie sich bewusst: Wie viel Rückzug benötige ich tatsächlich?
• Wann ist es wichtig, sich mit Arbeitskollegen, Freunden und Gleichgesinnten auszutauschen?
• Stellen Sie sich der Konfrontation, Ihren Rückzug auch in der Masse erfahren zu können.
• Ein wenig Small-Talk hilft am Arbeitsplatz. So wirken Sie dem Einzelgängertum und Sonderling-Dasein entgegen.

Bringen Sie das Diversity Management ins Gespräch. Die Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit von Menschen ist Teil unserer Gesellschaft - ein Muss in Unternehmen!

Nutzen Sie den Schlaf

• Schlafen Sie ausreichend!
• Schlafen Sie unter für Sie geeigneten Bedingungen!
• Verwenden Sie Ohropax – unter Umständen auch tagsüber!

Bewusste Ernährung und ausreichend Flüssigkeit

Bei der Mehrzahl der Hochsensiblen können Gemütslage und Konzentrationsfähigkeit schnell durch Hunger in extreme Anspannung umschlagen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wird ohnehin von fast allen Hochsensiblen als unumgänglich angesehen.
Haben Sie deshalb immer vorsichtshalber eine „Notration“ zum Essen und Trinken dabei!

Erlernen Sie Entspannungstechniken!

Schauen Sie sich nach Möglichkeiten zum Erlernen von Entspannungstechniken um. Ihre Krankenkasse oder Volkshochschulen bieten diverse Varianten.
Für die schnelle Hilfe zwischendurch helfen Ihnen diese Tipps weiter:

• Setzen Sie bewusst immer wieder ein Lächeln ein – Ihre eigene Mimik beeinflusst Ihre Gefühle!
• Bringen Sie Ihre Energie in Fluss: Setzen Sie sich, überkreuzen Sie die Beine und massieren Sie Ihre Knöchel. Legen Sie beim Einatmen die Zungenspitze an den Gaumen, beim Ausatmen lösen Sie die Zunge. Jetzt stellen Sie die Füße fest auf den Boden und legen die Fingerspitzen beider Hände etwa zwei Minuten zusammen.
Atmen Sie bewusst: Wenn Sie bequem sitzen, atmen Sie tief aus – mehr, als Sie einatmen können. Achten Sie darauf, dass Sie sich dabei wohl fühlen – das führt zu intensiver und tiefer Entspannung.
• Erschaffen Sie einen imaginären Raum – ihre „Wohlfühloase“. In dieser ist alles enthalten, was Ihnen gut tut. Z. B. ist es angenehm ruhig, die Sonne scheint, vielleicht blicken Sie auf das weite Meer, der Wind streicht Ihnen durch das Gesicht, es erreicht Sie ein Hauch Ihres Lieblingsduftes etc. Ihrer Phantasie sind keinen Grenzen gesetzt. Entscheidend ist das Ergebnis - Ihr Wohlfühlen.
• Spannen Sie die großen Muskelgruppen Ihres Körpers für einige Sekunden nacheinander fest an (Hände, Arme, Schultern, Beine, Po). Das „Loslassen“ der Muskulatur unterstützen Sie durch bewusstes Ausatmen.

Für einige dieser Übungen benötigen Sie am Anfang vielleicht Ruhe und etwas Ausdauer. Je konsequenter Sie üben, umso schneller haben Sie Erfolg. Oftmals können drei bewusst erlebte Minuten Ihre Anspannung schon deutlich reduzieren!

Werden Sie sich der Momente bewusst, in denen Sie durch ihre Hochsensibilität unterstützt wurden und diese Ihnen schon wesentliche Vorteile verschafft hat. Denken Sie hierbei auch an Ihr Baugefühl, Ihre Intuition und das „Vorausschauen“!
Auch an Bereiche, die von anderen nicht gesehen werden, aber zu Ihrem normalen Wahrnehmungsfeld gehören. Sehen Sie Ihre Hochsensibilität als ein Geschenk an!

Für weitere Tipps oder ein HSP-Coaching nehmen Sie gern Kontakt auf

Kostenloses E-Mail-Training in sieben Teilen für mehr Leistungsfähigkeit

Publikationen

Kurzpräsentation

Exorbitant-Plus – Schnittstelle zwischen Business und Quantenphysik im Alltag. Coaching für Achtsamkeit, Bewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung.

Tipps für Hochsensible

• Ziehen Sie sich häufiger zurück
als Ihre Kollegen?
• Werden Sie oft in Ihrem Arbeits-
fluss gestört?
• Machen Sie manche Geräusche
im Büro nervös?
Für Hochsensible sind solche Störfaktoren Stress. Wie Sie damit
am besten umgehen können, lesen
Sie hier auf der HSP Tippseite.

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